Rund 4.000 Besucher bei den Sicherheitstagen in Bindlach
Als voller Erfolg können die erstmals durchgeführten Sicherheitstage der Rettungs- und Hilfsorganisationen der Stadt und des Landkreises Bayreuth am 20. und 21. Juni 2009 bezeichnet werden. Ein tolles Rahmenprogramm hatte die vor rund drei Jahren gegründete Arbeitsgemeinschaft Gefahrenabwehr (ARGE) auf die Beine gestellt. Deren Hauptinitiatoren, Kreisbrandrat Hermann Schreck, und Peter Herzing, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), zeichneten für die Großveranstaltung hauptverantwortlich.
Rund 4.000 Besucher waren Gast bei dieser großen Präsentation aller Organisationen.
Die offizielle Eröffnung erfolgte am Samstag durch die beiden Schirmherren der Veranstaltung, Landrat Hermann Hübner und den Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, sowie Bindlacher Bürgermeister Gerald Kolb.
Die Schirmherren stellten in den Mittelpunkt ihrer Grußworte den hohen Stellenwert des Ehrenamtes, welcher es den Kommunen erst ermögliche, für die Sicherheit der Bürger Sorge zu tragen – eine Pflichtaufgabe, die auch bei perfekter technischer Ausstattung nur funktioniere, wenn es ausreichend ehrenamtliche Helfer gebe, die ihre Freizeit und Tatkraft den Bürgern zur Verfügung stellten. Für Nachahmer zu werben, sei ein Anliegen der Initiative „Sicherheitstage 2009“. Die Bürger sollten aber auch erkennen, dass es präventive Maßnahmen gibt, um Ernstfälle zu vermeiden. Prävention, also Vorbeugung im weitesten Sinne, sei ein weiterer wichtiger Baustein für die Bevölkerung. Beide Schirmherren zeigten sich sehr beeindruckt von der Leistungsschau und dem Angebot, das bei dieser Großveranstaltung gezeigt wurde und schlenderten von Stand zu Stand.
Die rund 400 Helfer stellten den Besuchern auf verschiedenste Art und Weise ihre jeweilige Hilfsorganisation vor. Hierbei reichten die absolut sehenswerten Aktionen von der Vorführung moderner Brandbekämpfung der Feuerwehren über die Rettung von verschütteten Personen durch das THW bis hin zu einigen Highlights, wie z.B. Fallschirmsprünge, durchgeführt von Reservisten der Bundwehr oder die Vorführung einer Stuntshow.
Den rund 4.000 begeisterten Zuschauern wurde ein abwechslungsreiches und vor allem informatives Wochenendprogramm geboten, bei dem die teilnehmenden Hilfsorganisationen die Möglichkeit nutzten, sich, ihre Aufgaben und Ausrüstung vorzustellen.
Ebenfalls vor Ort waren ein Polizeihubschrauber und der Rettungshubschrauber Christoph 20 sowie eine Vielzahl von technischer Gerätschaften des Roten Kreuzes, der Malteser, Bergwacht, des THW sowie der Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Bayreuth.
Der Sonntag Vormittag startete mit einer interessanten Podiumsdiskussion über die Themen Klima und Wetter in der Region. Dipl. Met. Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst, Dipl. Ing. Michael Belau vom Landesamt für Umwelt und Walter Fischer vom Wasserwirtschaftsamt Bayreuth stellten sich den Fragen der Gäste. KBR Hermann Schreck und Harald Burghardt, Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bayreuth-Kulmbach (ZRF), ergänzten die Runde mit interessanten Beiträgen und Tipps aus der Praxis und stellten sich ebenso den Fragen der Besucher. Die Moderation übernahm Ulrike Sommerer, Redakteurin des Nordbayerischen Kurier.
Ziel dieser Diskussionsrunde war es, den einzelnen Bürger für das Thema Hochwasserschutz zu sensibilisieren und nahe zu legen, dass durch die zunehmende Niederschlagsmenge Hochwasserschutzmaßnahmen unbedingt im Vorfeld vorgenommen werden müssen um Großschadensereignisse, wie sie auch in unserer Region in Zukunft zunehmen werden zu vermeiden oder zumindest einzugrenzen.
Am Nachmittag wurde das Rahmenprogramm fortgeführt und vor allem die Kinder hatten bei der Vielfalt der Angebote ihren Spaß und eiferten alle dem Ziel nach, Juniorrettungsmeister zu werden.
Alles in Allem konnte den Besuchern eindeutig vermittelt werden, dass sämtliche Hilfsorganisationen Hand in Hand arbeiten – und dies nicht nur im Ernstfall.
Es folgen einige Impressionen:
Text: Martin Tauber & Carolin Rausch, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit KFV Bayreuth
Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit KFV Bayreuth



















